Pastamaker Pastarella PM 220 von Rommelsbacher im Praxistest

Daniel Zubehör

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Im Pastamaker vergleich habe ich 5 beliebte vollautomatische Nudelmaschinen getestet und verglichen.

Hier gehe ich nun im Detail auf die Maschine Pastarella PM 220 von Rommelsbacher ein.

Ich habe das Produkt mehrmals genutzt, alles was ich hier preisgebe basiert auf meiner persönlichen Erfahrung.

Pastarella im Praxistest

Produktübersicht: Pastarella PM 220 verglichen mit Philips HR2382/15 (Avance)

Um einen Überblick über den Pastamaker zu schaffen stelle ich als erstes die Haupt-Funktionen vor.

Dabei bietet sich der Vergleich mit dem Bestseller Pastamaker Avance HR2338/12 von Philips an. Beide Pastamaker sind ähnliche High-End Produkte. Dabei ist Pastarella etwas teurer, bietet aber im Gegenzug auch ein Paar einzigartige Funktionen.

Die wichtigsten Merkmale von Pastarella im Vergleich mit dem Philips HR2338/12:

ROMMELSBACHER Elektrische Nudelmaschine...
Philips Pastamaker – vollautomatisch,...
ROMMELSBACHER Elektrische Nudelmaschine...
Philips Pastamaker – vollautomatisch,...
Maße
37 x 20 x 34 cm
24 x 21 x 31 cm
Maximale Menge
600 g Mehl
600 g Mehl
Produktionsdauer
< 20 Minuten
10 Minuten
Formscheiben
7 Formscheiben
8 Formscheiben
Integrierte Waage
Automatik-Modi
Lüfter
240,00 €
213,06 €
ROMMELSBACHER Elektrische Nudelmaschine...
ROMMELSBACHER Elektrische Nudelmaschine...
Maße
37 x 20 x 34 cm
Maximale Menge
600 g Mehl
Produktionsdauer
< 20 Minuten
Formscheiben
7 Formscheiben
Integrierte Waage
Automatik-Modi
Lüfter
240,00 €
Philips Pastamaker – vollautomatisch,...
Philips Pastamaker – vollautomatisch,...
Maße
24 x 21 x 31 cm
Maximale Menge
600 g Mehl
Produktionsdauer
10 Minuten
Formscheiben
8 Formscheiben
Integrierte Waage
Automatik-Modi
Lüfter
213,06 €

Beide Pasta-Vollautomaten haben eine Maximale Kapazität von 600 g Mehl, das entspricht etwa einer Gesamtproduktion von 750 g frischen Nudeln (für 5-6 Personen).

Beide Produkte besitzen eine integrierte Waage, die das passende Flüssigkeitsverhältnis angibt.

Herausstechen kann die Maschine von Rommelsbacher mit insgesamt 6 Automatik-Modi und einem eingebauten Lüfter, der bei der Nudelausgabe die Nudeln antrocknen soll.

Was genau diese Funktionen bedeuten und wie gut sie funktionieren kläre ich im weiteren Verlauf.

1. Qualität & Design

Mein erster Eindruck von der Qualität ist positiv. Das Design sieht Edel aus und die Verarbeitung wirkt hochwertig.

Ein Detail das mir gefällt ist der mitgelieferte Karton. Dieser hat einen stabilen Griff und eignet sich perfekt zum Transportieren der Maschine.

Der praktische Tragegriff

Eine Sache, die man aber vor dem Kauf bedenken sollte, ist die Größe der Maschine.

Pastarella ist etwa so groß wie eine Kaffee-Vollautomat, dementsprechend braucht man entweder viel Platz in der Küche oder man muss sie nach jeder Verwendung verstauen.

Im Vergleich mit dem Konkurrenzprodukt von Philips ist Pastarella allerdings platzsparender.

Wenn man sich das Gerät im Vergleich zu anderen Pastamaker anschaut fällt auf, dass das Design einzigartig ist.

Die Knetkammer und der Knethacken sind nicht horizontal, sondern vertikal ausgerichtet, was meiner Ansicht nach zu einer besseren Teigausbeute führt. Tatsächlich konnte Pastarella im Test den meisten Teig verwerten.

Knetkammer nach Beendigung der Herstellung

Im Gegensatz zu Philips hat sich Rommelsbacher für eine vertikale Ausgabe der Nudeln entschieden. Diese Methode hat den kleinen Vorteil, dass die Nudeln bei der Ausgabe nicht so schnell zusammenkleben.

Zudem hat Pastarella einen eingebauten Lüfter, der diesem Problem zusätzlich entgegenwirkt, doch dazu gleich mehr.

Der eingebaute Lüfter

Der Pastamaker hat auf der Rückseite einen herausnehmbaren Wassertank (Für die automatische Wasserzufuhr bei den Automatik-Modi).

Der herausnehmbare Wassertank

Unten auf der Vorderseite befindet sich ein Stauraum für die verschiedenen Aufsätze. Der Avance hat auch einen mit ähnlich viel Platz, weil die Aufsätze von Philips aber viel größer sind macht hier Rommelsbacher den Punkt.

Der Stauraum für Nudelaufsätze

2. Bedienung und Funktionen

Pastarella bietet mit Abstand die meisten Funktionen von allen 5 Pasta-Vollautomaten, zum Glück ist eine Übersichtliche Anleitung dabei.

Es gibt:

  • 6 Automatik-Programme
  • 2 Halbautomatische Programme

Bei den Automatik Programm wird die passende Flüssigkeitsmenge durch die Waage berechnet und automatisch zugeführt. Diese Programme eignen sich ausschließlich für Pasta ohne Ei. Von den getesteten Nudelmaschinen ist Pastarella die einzige, die eine Automatische Wasserzufuhr bietet.

Bei den Halbautomatischen Programmen muss die Flüssigkeit separat von Hand dazugelegt werden. Auf diese Weise werden alle anderen Pastamaker bedient.

Pastarella bietet die folgenden Ausstattungsmerkmale: 


Die integrierte Waage ist tatsächlich sehr sensibel und muss genau wie in der Anleitung beschrieben verwendet werden. Wer eine präzise Waage hat sollte das Mehl aber zusätzlich auch damit wiegen, denn das Gerät lässt sich durch den Gewichts-Unterschied mit und ohne Deckel verwirren.

Die Automatische Wasserzufuhr hat bei der Produktion von 600 g Vollkornnudeln funktioniert. Anfangs sah es so aus, als wäre nicht genug Wasser dazugegeben worden, das Endresultat war aber sehr gut. Der Tank muss nach jeder Benutzung aufgefüllt werden. Das Wasser muss über den Strich hinausgehen damit die Kontrollleuchte Blau aufblinkt.

Der integrierte Lüfter hat sich nicht nur als Spielerei herausgestellt. Der Luftzug erwies sich tatsächlich als nützlich und sorgt dafür, dass die Pasta auch nachdem sie ausgegeben wurde nicht zusammenklebt. Trotzdem muss der Teig das richtige Wasserverhältnis haben, der Lüfter ist nur eine interessante Ergänzung.

Die Deckelsicherung funktioniert, das Gerät startet erst sobald der Deckel verschlossen ist.

Der Überhitzungsschutz funktioniert und hat sich im Härtetest angeschaltet. (siehe Video: 5 Pastamaker im Vergleich) Die Produktion dauerte dadurch zwar länger, Die Lebensdauer der Maschine wird dadurch aber wohl verlängert.

3. Nudelvielfalt

Der Pastamaker bietet Aufsätze für:

  • Feine Spaghetti
  • Normale Spaghetti
  • Dicke Spaghetti
  • Schmale Bandnudeln
  • Breite Bandnudeln
  • Penne
  • Nudelplatten

Leider habe ich keine Aufsätze gefunden, die man zusätzlich dazu kaufen könnte. Das ist ein kleines Manko für alle, die gerne mit der Zeit mehr Variation einbauen wollen. Für den Pastamaker von Philips gibt es im Gegensatz dazu eine große Auswahl an zusätzlichen Formscheiben.

Es ist aber anzumerken, dass man aus den Nudelplatten viele verschiedene gefüllte Nudeln wir Ravioli oder Tortellini formen kann, man ist also nicht auf nur 7 Sorten beschränkt.

Außerdem kann Variation durch die Wahl des Teigs geschehen, hier gilt immer die Frage nach der passenden Rezeptur. Im Handbuch ist eine gute Sammlung an Rezepten mit den genauen Mehlsorten und Mengenangaben beschrieben, außerdem wird immer auf den richtigen Modus hingewiesen.

Mit den Automatik-Programmen schlägt Rommelsbacher 6 Rezepte für Nudelteig ohne Ei vor, unter anderem für Vollkorn-Teig. Für jedes Rezept sind interessante Variationen genannt, hier ein kleiner Ausschnitt:


Für die Halbautomatische Verwendung werden 2 Rezepte für Pasta mit Ei, jeweils mit interessanten Variationen angegeben, hier ein kleiner Ausschnitt:

Auch Glutenfreie Rezepte sind gut dokumentiert, hier wird die manuelle Verwendung empfohlen:


Es gibt einen kleinen Ratgeber, der die passenden Soßen je nach Nudelsorten erklärt. Rezepte für ganze Gerichte sind leider nicht enthalten.

► Kleiner Nachtrag: Im Rommelsbacher Blog sind neuerdings Rezepte für Gerichte zu finden und es sollen noch weitere folgen.

4. Produktionsmenge (min. und max.)

Pastarella kann laut Hersteller 200-600 g Mehl verarbeiten. Rechnet man die Flüssigkeit mit ein kann man also zwischen 250 g und 800 g frischer Pasta produzieren.*

Das entspricht in etwa der nötigen Menge für 2 bis 6 Personen, je nach Hunger und Rezept.

Die minimale Menge hat der Pastamaker ohne Probleme produziert. Hier hat Pastarella ordentlich gepunktet, denn es gab in der Knetkammer fast keine Rückstände. Somit wird alles verwertet und es vereinfacht die Reinigung.

Um die maximale Menge zu testen habe ich versucht mit dem Pastamaker 800 g Vollkorn-Nudeln herzustellen. Hier hat Pastarella deutlich länger gebraucht und der Überhitzungsschutz ist einmal angegangen. Am Ende blieb aber wieder am wenigsten Teig von allen in der Knetkammer übrig:

Knetkammern nach Beendigung des Härtetests

*Dass 800 g frische Pasta nicht gleich 800 g getrockneter Pasta entspricht habe ich bereits in meinem Beitrag zu den Mengenangaben für Nudeln geklärt. Es liegt daran, dass frische Pasta weniger Wasser aufnimmt als getrocknete und somit auf dem Teller weniger ergibt als getrocknete. Allerdings gilt das hauptsächlich für handgemachte frische Nudeln. Die Teig-Rezepte, die mit einem Pastamaker verwendet werden beinhalten weniger Flüssigkeit als solche, die man für die Zubereitung von Hand benutzen würde.

5. Reinigung

Pastarella besteht aus 6 Einzelteilen, die alle gereinigt werden müssen. Dazu wird eine Reinigungsbürste mitgeliefert. Um alles wegzubekommen muss man auch an die Ecken und Kanten, denn der Teig löst sich nicht von alleine.

Dadurch, dass der meiste Teig bei der Produktion verwertet wird ist der Reinigung-Aufwand etwas geringer als bei den anderen Pastamakern, es hat bei mir aber trotzdem etwa 5 Minuten gedauert, bis alles perfekt sauber war.

Der Reinigung-Aspekt ist jedoch bei allen Pasta-Vollautomaten vorhanden und bei Pastarella etwa mit dem Aufwand vergleichbar, den man bei den Geräten von Philips hat.

Heute reduziert
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  • 6 Automatik-Programme (für verschiedene Mehlarten), 2 manuelle...
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Letzte Aktualisierung am 20.03.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API